• Daniel Wenk

7 Tipps gegen den Handy-Nacken

Sie kennen es? Wer ständig in sein Handy schaut, bekommt irgendwann Nackenschmerzen. Durch simple aber effektive Massnahmen lässt sich ein Handy-Nacken weitestgehend vermeiden.


WhatsApp schreiben, E-Mails checken, in Pinterest stöbern, Beiträge und News lesen oder Videos schauen: Viele Menschen verbringen täglich unzählige Minuten – wenn nicht sogar Stunden – am Smartphone, Tablet oder E-Book. Häufig nehmen sie dabei eine unnatürliche Haltung ein und lassen den Kopf herunterhängen, wenn sie auf das Display blicken. Diese Position kann zu Muskelverspannungen sowie Nacken- und Schulterschmerzen führen. Ärzte sprechen in dem Fall von einem "Handy-Nacken".


Ein dauernd gesenkter Kopf (über)fordert Halswirbelsäule

Unser Kopf wiegt im Durchschnitt vier bis sechs Kilogramm. Wenn er um rund 15 Grad nach vorne gebeugt wird, wirken zusätzlich 13 Kilogramm auf den Rücken. Je tiefer der Kopf nach vorne sinkt, desto stärker wird der Rücken belastet. Wer auf sein Mobilgerät blickt, hat den Kopf häufig um bis zu 45 Grad gesenkt. In dem Fall wirken Kräfte über 20 Kilogramm auf den Rücken, es entsteht eine Hebelwirkung. In dieser Position muss unsere Halswirbelsäule einer hohen Kraft entgegenwirken. Die Bänder sind ständig gedehnt, die Muskulatur ist angespannt, der Bereich kann nicht mehr gut mit Blut versorgt werden. Dies kann dazu führen, dass sich Muskeln dauerhaft verhärten und man eine Schonhaltung einnimmt. Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich, Kopfschmerzen und Verschleisserscheinungen sind die Folge.

©fit-inn.de/handy-nacken

Dass der Rücken leider oft falsch belastet wird, ist nicht neu. Notabene lebt mein Massage-Business auch von all den Fehlhaltungen und Schäden, die im Alltag ihren Ursprung haben. Oft klagen Menschen über Rückenprobleme, die täglich mehrere Stunden am Schreibtisch sitzen. Ob am Schreibtisch oder beim Nutzen eines Handys: Wichtig ist, dass man immer mal wieder seine Haltung wechselt, um Rückenleiden vorzubeugen.


"Die beste Haltung ist immer die nächste."

Wer verspannte Muskeln und Schmerzen im Rückenbereich beispielsweise mit einer Massage oder Wärme behandelt, bei dem sollten die Symptome nach zwei bis drei Tagen verschwinden. Wenn das nicht der Fall ist und die Schmerzen in die Arme ausstrahlen – insbesondere, wenn Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen auftreten – ist der Besuch beim Arzt eventuell sinnvoll.



Sieben Tipps gegen Überbelastung von Nacken und Rücken

Ob vor dem Smartphone, am Schreibtisch oder über den Büchern: Hier sind ein paar Tipps und Ratschläge, wie sich eine Überbelastung der Halswirbelsäule und des Rückens vermeiden lässt:


1. Nur die Augen statt den Kopf senken

Mobile Geräte näher vor das Gesicht bringen und lieber die Augen senken als Kopf und Nacken. Immer wieder die Haltung überprüfen und diese gegebenenfalls korrigieren. Achtsam sein: tut mir schon etwas weh? Sollte ich eine Pause einlegen und mich mehr bewegen?


2. Pausen mit Lockerungsübungen

Den Kopf von einer Seite zur anderen bewegen und das Ohr zur jeweiligen Schulter senken, bis ein Zug in der Halswirbelsäule spürbar wird. Den Kopf nach oben strecken und die Schultern nach unten ziehen. Viel bildschirm- und handyfreie Zeit einplanen und lieber persönlich mit den Menschen sprechen oder sich in der Natur bewegen.


3. Richtig am Schreibtisch sitzen

Wer viele Stunden am Computerbildschirm arbeitet, sollte eine rückenfreundliche Grundhaltung einnehmen. Denn nach Stunden vor dem PC sacken viele in sich zusammen, was zu Rückenschmerzen führen kann. Deshalb ist es besser, mit entspannten Schultern gerade zu sitzen und dabei die Füsse am Boden nebeneinander zu stellen. Zwei- bis dreimaliges Aufstehen in der Stunde fördert dynamisches, rückenfreundliches Sitzen. Da im Idealfall die oberste Bildschirmzeile unterhalb der Augenhöhe liegen sollte, sind höhenverstellbare Schreibtische, Stühle und Bildschirme sinnvoll.


4. Sport treiben

Um die Muskulatur zu stärken, mindestens ein- bis zweimal in der Woche Sport treiben: Ideal sind Schwimmen, Pilates, Walking oder Yoga. Was auch immer Ihnen am meisten Spass bereitet: Hauptsache Bewegung!


5. Rücken durch Gymnastikübungen kräftigen

Spezielle Übungen helfen, die Rückenmuskeln zu kräftigen. Ein gezieltes Training kann auch in den eigenen vier Wänden erfolgen. Gerne gebe ich weitere Tipps für Übungen, die Sie zuhause ausführen können. Fragen Sie mich gerne.


6. Mehr Bewegung in den Alltag integrieren

Viele Menschen unterschätzen, dass schon leicht umzusetzende Aktivitäten die Rückenmuskulatur stärken. Wer viel sitzt, sollte jede Gelegenheit nutzen, um sich zu bewegen. Beispielsweise die Rolltreppe meiden und Treppen steigen, kurze Strecken zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegen anstatt mit dem Auto zu fahren. Statt eine schnelle E-Mail zu schreiben oder kurz anzurufen, den Kollegen persönlich in seinem Büro besuchen und das Anliegen besprechen. Neue Wege bei alltäglichen Besorgungen entdecken und auch mal einen kleinem Umweg laufen.


7. Falsche Bewegungen und Belastungen vermeiden

Beim Heben schwerer Gegenstände in die Knie gehen und dabei den Rücken gerade halten. Mit der Kraft der Beine wieder aufrichten statt den Rücken zu beugen. Das schont den Rücken und die Bandscheiben.

© https://intouch.wunderweib.de/handynacken-diese-tricks-helfen-gegen-die-neue-volkskrankheit-80147.html

... und hier noch der ultimative letzte Zusatz-Tipp (denn ohne ein Bisschen Werbung geht es halt doch nicht):


8. Massage für Nacken- und Rückengesundheit buchen

Buchen Sie noch heute eine Massage für Ihre Nacken- und Rückengesundheit. Gerne spreche ich mit Ihnen über die Möglichkeit, Ihre Beschwerden nachhaltig und langfristig in den Griff zu kriegen. Ihr Nacken soll sich wieder gesund und geschmeidig anfühlen und nicht der Quell sein für Verspannungen und Kopfschmerzen. Melden Sie sich gerne bei mir für eine Beratung. Jetzt Kontakt aufnehmen.



Herzlich

Ihr Daniel Wenk



(Inspiration und Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Handynacken)

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