• Daniel Wenk

Sind deine Massagen krankenkassenanerkannt?

Aktualisiert: Jan 26

Diese Frage habe ich bereits das eine oder andere Mal gehört. Es ist wohl eine der meist gestellten Fragen an eine frischgebackene Masseurin oder einen Masseur.

Meine Behandlungen sind nicht krankenkassenanerkannt, aber weshalb ist das überhaupt so wichtig? Klar, wenn ich mir vom Arzt Massagen verordnen lassen kann, oder wenn ich die entsprechenden Leistungen in der Zusatzversicherung habe (beispielsweise alternative Behandlungen oder Komplementär-Behandlungen) werden die Kosten ganz oder teilweise von der Krankenkasse übernommen. Allerdings NUR im Falle einer entsprechenden Zusatzversicherung. Ansonsten wird der Gang zum Physiotherapeuten verordnet, welcher vollumfänglich von der Grundversicherung bezahlt wird. Sollten Sie aber eine hohe Franchise haben und sonst in diesem Jahr keine Kosten verursacht haben, so werden Sie die Leistungen für eine Massage zuerst über den ganzen Betrag Ihrer Franchise und die 10% Selbstbehalt selber bezahlen. Möglicherweise können Sie Geld sparen. Allerdings herrscht leider Wildwuchs bei den Zusatzversicherungen, weshalb dies erst einmal der Vorabklärung bedarf.


Warum ist die Krankenkassenanerkennung so wichtig?

Schauen wir doch den Tatsachen bezüglich der Kosten etwas genauer in die Augen. Im Falle von ars manuum betragen die Kosten für eine 1-stündige Konsultation (50 Minuten Massieren) aktuell CHF 80.–. Mir wurde schon gesagt, das sei günstig. Ist es auch, wenn man es mit Kosten vergleicht, welche ein krankenkassenanerkannter Masseur erheben muss. Dieser muss nämlich ca. CHF 130.– verlangen, weil dies der Tarif ist, der in den Tarifbüchern festgelegt ist. Die Massage dauert allerdings meist nur 45–50 Minuten, was dann einen Stundentarif von ca. CHF 156.– machen würde.


Warum gehe ich zur Massage, weshalb will ich mich massieren lassen?

Es gibt zahlreiche Gründe dafür: Man verspürt unangenehme Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen oder man hat Schlafstörungen, Rheuma, Bluthochdruck, Cellulitis oder man möchte sich einfach mal entspannen, den Stress abbauen, man ist SportlerIn und erreicht durch die stärkere Durchblutung der Muskulatur, dass das Verletzungsrisiko sinkt. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und ach ja, etwas sehr, sehr Wichtiges habe ich vergessen – die Prävention. Denn Sie können bereits die Entstehung gewisser Schmerzen verhindern (z.B. Kopf- und Muskelschmerzen durch Fehlhaltungen und Verspannungen) wenn Sie sich regelmässig etwas Gutes tun und Sie sich massieren lassen.

Haha – guter Versuch werden sich jetzt manche denken. Ich gebe gerne zu, dass dies ein wirklich gutes Verkaufsargument der Masseure ist, aber es ist nun mal Tatsache.


Massagen können viel bewirken


Werfen wir gemeinsam einen Blick auf einen Auszug aus der Liste der positiven Wirkungen von Massagen:

  • Steigerung der Durchblutung

  • Entspannung der Muskulatur, der Haut und des Bindegewebes

  • Psychische Entspannung

  • Lösen von Verklebungen zwischen den Haut-, Gewebe- und Muskelschichten

  • Beeinflussung der Narbenheilung (Narbenkorrektur)

  • Positiver Einfluss auf das vegetative Nervensystem

  • Schmerzlinderung

  • Verbesserte Wundheilung

  • Reduktion von Stress

  • Positive Beinflussung (Senkung) von Blutdruck und Pulsfrequenz

  • Anregung der Blut- und Lymphzirkulation usw.




Nun wieder zurück zur Ursprungsfrage und da erlaube ich mir ein wenig Ironie. Schauen wir mal in Ihr Haushaltsbudget, sofern Sie eines haben – hoffentlich. Die ohne Haushaltsbudget werfen alternativ einen Blick auf Ihre Kreditkartenabrechnung :-). In den wohl allermeisten Fällen gibt es die Rubrik «Auto». In diese Kosten fallen Service, Benzin, Reparaturen, Reinigung, Versicherung usw. Wir geben also einen Haufen Geld aus um ein Auto in Schuss zu halten. Dann gibt es möglicherweise eine Rubrik «Friseur». Zugegebenermassen, bei mir jetzt nicht. Auch da ein ansehnlicher Betrag. Vielleicht werden hier und da noch ein paar Franken für Finger- und/oder Zehennägel ausgegeben, auswärts Essen, Taschengeld für allerlei, manchmal Unnötiges (sorry), Kleider, Schuhe, etc.

Das Erstaunliche an diesen Ausgaben ist – und jetzt der Schock: Das alles zahlt ja die Krankenkasse gar nicht! Und trotzdem leistet Frau und Mann sich das – Monat für Monat.


Verhältnismässigkeit der äusseren zur inneren Schönheit


Der Punkt ist: Alle diese Ausgaben sind schön und gut und daran ist gar nichts auszusetzen. Das äussere Erscheinungsbild will gepflegt sein und zu diesem Bild gehört manchmal auch das Auto mit dazu. Eine regelmässige Massage verhilft zuerst einmal der inneren Schönheit und Ihrer Gesundheit, von welcher Sie bekanntlich nur eine haben. Und diese innere Schönheit, die sieht man auch von aussen.


Jetzt liegt es an Ihnen zu entscheiden wo Sie Ihre Prioritäten setzen und vielleicht fanden Sie diesen Beitrag auch zu offen, zu frech, zu direkt. Dann entschuldige ich mich, falls ich Ihnen zu nahe getreten bin und freue mich, wenn Sie trotzdem eine Massage bei mir buchen. Vielleicht erinnern Sie sich aber auch an diesen Blogbeitrag, wenn Sie das nächste Mal nach der Krankenkassenanerkennung einer Gesundheitsdienstleistung fragen wollen – und lassen es eventuell bleiben. Und sagen sich: Das bin ich mir wert!


Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne und gesunde Zeit und allen die aus den Ferien zurück sind einen guten Start. Bei Fragen (auch die erneuten zur Krankenkassenanerkennung) bin ich gerne für Sie da.

Herzlichst Ihr Daniel Wenk



P.s.: bei ars manuum | massage, reiki & beratung können Sie gerne bargeldlos bezahlen. SumUp akzeptiert folgende Zahlungsmittel:



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